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Stauchhärte

Was bedeutet Stauchhärte bei Matratzen?

Die Stauchhärte beschreibt die Festigkeit von Schaumstoffen, also wie weich oder hart diese sind. Man kann sie auch als „Eindrückhärte“ bezeichnen. Die Stauchhärte wird in Kilopascal (kPa) angezeigt und gibt Auskunft darüber, wie viel Kraft man benötigt, um einen Schaumstoff vom Ausgangszustand um einen gewissen Prozentsatz (meist 40 %) zusammenzudrücken (z. B. Stauchhärte 50 = 5,0 kPa). Je höher der Wert der Stauchhärte ist, desto fester ist auch der Schaumstoff. Die Gefahr, dass sich Kuhlen bilden, sinkt also mit zunehmender Stauchhärte.

Die Stauchhärte wird im Labor geprüft, indem ein Schaumstoffblock auf verschiedene Prozentsätze (z. B. 25 oder 40 %) seiner Ursprungsform eingedrückt und die hierfür erforderliche Kraft gemessen wird.

Welche Stauchhärte ist die Richtige?

Weiche Matratzen, Kindermatratzen oder Rückenpolster besitzen meist eine Stauchhärte von 30. Aber gerade wenn es um Matratzen geht, ist „weich“ nicht unbedingt gut. Je geringer die Stauchhärte ist, desto geringer ist gleichzeitig auch die Fähigkeit der Matratze sich in ihre Ursprungsform zurück zu bilden. Dies beeinflusst die Langlebigkeit einer Matratze. Neben der Stauchhärte spielt für die Langlebigkeit einer Matratze auch das Raumgewicht eine wichtige Rolle.

Der Körper muss im Liegen ausreichend gestützt werden und das kann nur ermöglicht werden, wenn ein ausreichender Gegendruck vorhanden ist. Um regelmäßiger und größerer Belastung stand zu halten, wird bei Matratzen deshalb eine Stauchhärte von 40 empfohlen. Somit wird auch bei einem Körpergewicht bis zu 130 Kilogramm zusätzlicher Komfort gewährleistet.

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