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Atmungsaktivität

Was bedeutet Atmungsaktivität?

Ein Ausdruck im Bereich von Stoffen und zum Thema Schlafen, der wahrscheinlich im ersten Augenblick viele Fragen aufwirft, ist die Atmungsaktivität. Denn wie kann ein Stoff atmen? Dennoch ist die Atmungsaktivität einer der wichtigsten Begriffe. Warum aber werden Stoffe, also nicht organische Materie, als atmungsaktiv bezeichnet? Aktiv atmen können sie natürlich nicht, aber besonders im Outdoor Bereich begegnet man dieser Beschreibung sehr häufig. Im Allgemeinen ist Atmungsaktivität die Eigenschaft, Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf entweichen zu lassen. Das Adjektiv wasserdampfdurchlässig ist hier also ebenso passend. Neben Hautschuppen verliert ein Mensch nachts viel Flüssigkeit in Form von Schweiß. Bis zu 0,5 LiterSchweißund darin enthaltene Salze dringen während des Schlafs in die Matratze ein. Schweiß entsteht, wenn der Körper überschüssige Energie in Form von Wärme abgeben möchte. Dies passiert zum einen zu 10% über das Atmen und zum anderen, wie eben erwähnt, über den sogenannten Nachtschweiß. Um trotzdem angenehm schlafen zu können, ist es wichtig, dass diese Feuchtigkeit gut abtransportiert wird. Genau hier kommen atmungsaktive, beziehungsweiße wasserdampfdurchlässige Materialien ins Spiel. Diese sorgen nämlich dafür, dass das Feuchtigkeitsmanagement trotzdem ohne Probleme erfolgen kann, ohne einen störenden Stoff dazwischen. Die Atmungsaktivität von Stoffen ist daher sehr wichtig.

Wie werden atmungsaktive Materialien hergestellt?

Atmungsaktive Oberflächen können auf zwei verschiedene Weisen funktionieren. Zum einen gibt es eine Materialbeschaffenheit, die es Wasserdampf ermöglicht durch kleine Poren von innen nach außen zu entweichen. Gleichzeitig sind die Poren für Wassermoleküle von außen aber zu klein und lassen diese somit nicht durch. Dies nennt man mikroporöses Material. Kurz gesagt: Dieses Material lässt den Schweiß zwar nach außen, ist aber wasserdicht.

Zum anderen können Wasserdampfmoleküle auf elektrochemischem Weg nach außen transportiert werden. Die Wassermoleküle werden durch das sogenannte kompakte Material aufgenommen und nach außen gehangelt. Einfach gesagt: Hier handelt es sich um keine wetterfesten Materialien, dennoch findet ein aktiver Feuchtigkeitstransport statt.

Gerade im Bereich der Outdoor-Bekleidung oder bei Matratzen, sollte immer auf die Materialien geachtet werden. Die Beschaffenheit des Matratzenkerns und des Außenmaterials sind hierbei besonders wichtig. Da die Atmungsaktivität eines Stoffes stark von seiner Qualität und Verarbeitung abhängt, wurde ein spezielles Verfahren entwickelt, welches die Wassermenge, die in 24 Stunden durch einen Quadratmeter verdunstet, ermittelt. Ein Wert, um den sogenannten MVTR-Test zu veranschaulichen, wäre 3.000 g/m²/24h.

Atmungsaktive Kunstfasern sind zum Beispiel Polyamid oder Polyester. Ein natürliches Material, welches eine besonders gute Atmungsaktivität hat, ist die Merinowolle. Diese nimmt Feuchtigkeit auf und leitet sie nach außen.

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