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Kaltschaummatratze

Was ist eine Kaltschaummatratze?

Die Kaltschaummatratze ist laut Tests der Klassiker unter den Matratzen und ist eine der beliebtesten Matratzenarten. Kaltschaummatratzen bestehen aus Polyurethan-Schaum, der in großen Blöcken aufgeschäumt wird und ohne zusätzliche Hitze aushärtet (daher der Name Kaltschaummatratze). Polyurethan wird mit PU abgekürzt und das dazugehörige DIN-Kurzzeichen ist PUR. Aus diesem Grund wird die Kaltschaummatratze auch Purschaummatratze genannt. Aus den Blöcken werden dann die eigentlichen Kaltschaummatratzen herausgeschnitten und je nach Hersteller mit einem unterschiedlichen Oberflächenprofil versehen. Egal welche Größe, ob eine Kaltschaummatratze 140x200 oder andere Maße, Matratzen aus Kaltschaum haben eine höhere Stauchhärte als andere Matratzen. Der Kaltschaum wird daher auch HR-Schaum genannt. HR steht dabei für high resilence – hohe Elastizität.

Herstellung der Schaumblöcke

Zuerst werden sehr große Schaumstoffblöcke aufgeschäumt. Daraus werden dann die Kaltschaummatratzen zurechtgeschnitten. Nach dem Aufschäumen sind bei dem Kaltschaum fast alle Poren oder auch Zellen genannt, geschlossen. Das hat zwar den Vorteil, dass bei Nachreaktionen keine Feuchtigkeit eindringen und so die Qualität beeinflussen kann. Auf der anderen Seite soll genau das vermieden werden, nämlich dass eine Kaltschaummatratze nur aus geschlossenen Poren besteht. Aus diesem Grund wird die Matratze anschließend von einem Walzwerk zusammengepresst, so können die Zellen nachträglich aufplatzen. Das ist wichtig, sodass die Kaltschaummatratze atmungsaktiv ist. Das Verfahren wird crushen genannt.

Kaltschaummatratze - Vorteile im Überblick:

  • punktelastisch
  • speichert Wärme sehr gut
  • gute Anpassungsfähigkeit
  • für Allergiker geeignet (geringer bis kein Milbenbefall)

7-Zonen-Kaltschaummatratze

Kaltschaum lässt sich leicht zuschneiden, daher ist es möglich über Kernschnitte sehr gezielt Liegezonen in den Kern einzuarbeiten. Üblich sind meist 7 Liegezonen, die den Bereichen des Körpers angepasst sind und jeden dieser Bereiche unterschiedlich stark stützen sollen.

Bei 7-Zonen-Kaltschaummatratzen ist die Schulterzone zumeist weicher und sorgt für eine Druckentlastung und ein tieferes einsinken der Schulter, während der Beckenbereich üblicherweise fester ist und den Körper gut abstützt. Ziel der Liegezonen im Kaltschaum ist es die Wirbelsäule in einer geraden Liegeposition zu betten, um Rückenbeschwerden vorzubeugen. Auch die unterste Schicht der Emma Matratze besteht aus Kaltschaum. Dieser sorgt für den nötigen Gegendruck und sorgt damit für die richtige Unterstützung des Rückens.

Raumgewicht

Ein Begriff, den man in Verbindung mit der Kaltschaummatratze immer wieder hört ist das Raumgewicht. Es wird in kg/m³ angegeben und bezeichnet die Dichte des Kaltschaums. Je höher das Raumgewicht der Kaltschaummatratze ist, desto formstabiler und langlebiger ist die Matratze. Eine Kaltschaummatratze mit einem Raumgewicht ab 40kg/m³ ist deutlich weniger anfällig für Liegekuhlen als eine Kaltschaummatratze mit geringerem Raumgewicht.

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